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Veränderung beginnt leise - warum kleine Entscheidungen unser Leben formen

....und warum Angst davor uns festhält, während andere weitergehen.



Veränderung hat kein klares Geräusch. Keinen Knall. Keine Sirene. Sie kündigt sich nicht an.


Sie beginnt oft mit einem stillen Moment. Einem Gedanken, den wir meist wegschieben. Einem Gefühl, das wir übergehen. Einer kleinen Entscheidung, die wir nicht treffen.


Und genau darin liegt ihre Kraft - und unsere größte Angst.



Warum Veränderung für dich so schwer ist....



  1. Veränderung macht Angst

Die Angst vor Veränderung ist selten die Angst vor dem Neuen an sich. Es ist die Angst vor dem, was wir verlieren könnten:


  • Sicherheit

  • Zugehörigkeit

  • ein vertrautes Selbstbild


Unser Nervensystem ist auf Schutz programmiert. Alles Bekannte signalisiert: Ich überlebe.

Alles Neue signalisiert: Ungewiss.

Deshalb bleiben viele lieber in Situationen, die sie kleinhalten, als einen Schritt zu wagen, der sie wachsen lassen könnte.


Nicht aus Schwäche - sondern aus Selbstschutz.



  1. Unser Nervensystem liebt das Bekannte


Veränderung ist nicht nur eine mentale Entscheidung - sie ist eine körperliche Reaktion. Unser Nervensystem bewertet Neues zunächst als Gefahr. Selbst ein unglücklicher Job kann sich "sicher" anfühlen, weil wir ihn kennen.



  1. Die Illusion der "großen Entscheidung"


    Viele Menschen denken, Veränderung müsse radikal, sofort und endgültig sein, ganz im Sinne von

    - Job kündigen ohne Aussicht auf einen Anderen

    - die Beziehung sofort beenden , ohne eine Versuch gestartet zu haben, an ihr zu arbeiten

    - das ganze Leben komplett umkrempeln


All diese Gedanken überfordern das Nervensystem. Die Folge - das Gehirn blockiert und schlussendlich kommt es auch in deinem Leben, in deinem Versuch etwas zu ändern, zu einer Blockade.



  1. Innere Glaubensätze sabotieren Veränderung


    Vielleicht hast du diese Gedanken auch schon mal gedacht:

    - "Ich kann mir das nicht leisten!

    - "Andere sind mutiger als ich"

    - " Jetzt ist nicht der richitge Zeitpunkt"

    - " Ich bin zu alt / zu jung / zu unerfahren"

    - "Ich kann das nicht"

    - "Ich darf das nicht"


Glaubenssätze bestimmen rund um die Uhr unser Leben und unsere Entscheidungen. Das Problem dabei ist, dass es nicht die Glaubenssätze sind, die uns jetzt gerade entsprechen, sondern welche, die wir in unserer Kindheit mitbekommen haben. Aber du bist kein Kind mehr! Du bist jetzt erwachsen, du darfst deine eigenen Glaubenssätze formen und du darfst deine alten Glaubenssätze hinter dir lassen. Auf Wiedersehen sagen!




Die kleinen Entscheidungen, die alles beeinflussen


Wir denken bei Veränderungen oft an große Schritte. An Schritte die ganz viel überwindung kosten und uns viel Anstrengung abverlangen. Dabei entscheidet sich unser Leben in Momenten wie diesen:


  • Sage ich, was ich wirklich denke oder passe ich mich wieder an?

  • Höre ich auf mein Gefühl - oder ignoriere ich es erneut

  • Erlaube ich mir eine Pause - oder übergehe ich mich selbst?


Diese Entscheidungen wirken banal. Doch sie senden jedes Mal eine Botschaft an uns selbst:


Ich nehme mich ernst.

oder

Ich komme später dran.


Und aus diesen Botschaften entsteht unser Selbstbild.




Warum wir stecken bleiben....


Viele Menschen spüren sehr genau, dass sich etwas ändern müsste.

Aber sie wissen nicht wo sie anfangen sollen oder ob sie sich etwas mit dieser Veränderung kaputtmachen könnten.

Also wartest du.

Auf Klarheit?

Auf Mut?

Auf den richtigen Moment?

Oder solange, bis es so schlecht und dramatisch wird, dass dir keine andere Wahl mehr übrig bleibt oder du alles verlieren könntest.





WARUM

Die Frage die du dir stellen solltest ist:



"Warum möchte ich etwas ändern? Warum muss sich etwas ändern?"



Nicht aus Selbstoptimierung, nicht weil andere weiter sind oder Erwartungen an uns stellen - sondern aus innerer Ehrlichkeit.

Das Warum ist der Anker inmitten von Unsicherheit. Es schützt uns davor, impulsiv zu handeln oder aus bloßer Unzufriendenheit alles infrage zu stellen. Wenn wir unser Warum kennen, erkennen wir, ob es um echtes inneres Wachstum geht oder um Flucht. Ob Wir uns oder ob Du dich verändern möchtest, um dir selbst näher zu kommen oder um jemand anderes zu werden.

Dieses Warum gibt Veränderung eine Richtung. Es erinnert uns daran, wofür wir Angst in Kuf nehmen, wofür wir alte Muster loslassen und wofür wir kleine, mutige Entscheidungen treffen. Ohne dieses Warum fühlt sich Veränderung bedrohlich an. Mit ihm wird sie sinnvoll, tragfähig und letztlich menschlich.



Der nächste oder der erste SCHRITT....


Wenn das Warum klar ist, muss der nächste Schritt nicht groß oder kompliziert sein. Der Anfang liegt nicht in einem kompletten Plan, sondern in einem ganz einfachen Gedanken:

Was genau läuft gerade nicht mehr gut - konkret, im Alltag?

Nicht im Großen, sonder3n in wiederkehrenden Situationen. Zum Beispiel dort, wo du dich regelmäßig ärgerst, erschöpft bist oder dir denkst: Eigentlich will ich das so nicht mehr. Genau hier beginnt Veränderung. Der erste Schritt ist, eine dieser Situationen bewusst wahrzunehmen und diese eine kleine Entscheidung anders zu treffen als bisher.

Vielleicht sagst du einmal Nein statt Ja. Vielleicht hörst du auf, dich selbst zu überreden, obwohl dein Gefühl längst etwas anderes sagt. Veränderung entsteht nicht durch Nachdenken alleine - und das ist jetzt sehr wichtig:

Veränderung entsteht durch Tun.

Klein, konkret, machbar. Wer so beginnt, merkt schnell: Man muss sein Leben nicht umkrempeln. Es reicht, ander Stelle damit aufzuhören, sich selbst ständig zu übergehen.



Am Ende geht es bei der Veränderung nicht darum, alles neu zu machen oder jemand anderes zu werden. Es geht darum, im eigenen Leben wieder präsenter zu sein. Hinzuhören, wo etwas nicht mehr passt. Ernst zu nehmen, was sich leise meldet. Veränderung muss nicht laut beginnen und sie braucht keinen perfekten Plan. Oft reicht eine kleine, ehrliche Entscheidung im Alltag - eine, die sich ein wenig stimmiger anfühlt als die letzte.


Wenn wir aufhören, uns selbst dauerhaft zu übergehen, entsteht etwas wie innerer Raum. Raum für Klarheit, für Verbindung, für Entwicklung. Nicht alles wird sofort leichter. Nicht jede Entscheidung fühlt sich groß oder mutig an. Aber jeder kleiner Schritt, den wir uns endlich wagen zu gehen, die Angst ein klein wenig hinter uns lassen, kann uns schlussendlich dort hinführen, wo wit eigentlich schon so lange hinwollten.

Vielleicht, schaffst du morgen dein 10 Minuten Training? Vielleicht kaufst du deinem Lieblingsmensch einfach mal diese Blumen, vielleicht legst du heute dein Handy aud die Seite und malst statdesses dieses Bild oder spielst stattdessen endlich mit deinem Kind oder buchst diesen neuen Kurs. Ein kleiner Schritt - ein kleiner Mut, eine kleine Überwindung.....




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